02 Juni

Ausrichtung des Herzens #4

Wir kommen zu einem weiteren wichtigen Aspekt zur Ausrichtung der Herzens, nämlich dem Fokus.

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, in der wir uns schnell verzetteln können. Wir möchten an folgendem Vers darlegen, wie wichtig es ist, die „Bodenhaftung“ zu behalten und Gottes Primärziele zu beachten und auszuleben:

„12 Und nun, Israel, was fordert der HERR, dein Gott, von dir, als nur, den HERRN, deinen Gott, zu fürchten, auf allen seinen Wegen zu wandeln und ihn zu lieben und dem HERRN, deinem Gott, zu dienen mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, 13 indem du die Gebote des HERRN und seine Satzungen, die ich dir heute gebiete, hältst, dir zum Guten?“ (5.Mo 10:12-13)

Wir finden dort vier Prioritäten, die unser Leben und unseren Lebensstil prägen sollten und eine weitere Grundlage, wie diese vier Prioritäten Realität und sichtbar werden.

Fürchte Deinen Gott

Wir können wir diesen Vers so anwenden, dass uns Gottes Hoheit über unseren Dienst und unser Leben bewusst ist, anerkannt wird und unsere Entscheidungen leitet. Christus ist nicht nur unser Heiland, sondern auch unser Herr und Christus – also der Gesalbte Gottes!

Wandle auf allen Seinen Wegen

Beachten wir, dass Gottes Wille verschiedene – wenn auch nicht gegensätzliche – Wege bedeutet. Wir sollen unsere dienstlichen Schritte also nicht wahlweise – z.B. nach Belieben – setzen und dadurch andere Aspekte ausschließen.

Liebe Deinen Gott

Der Antrieb eines christlichen Leben muss Liebe sein, Ja, Gehorsam ist auch wichtig, sie ist aber eine Konsequenz bzw. ein Beleg der Liebe (Johannes 14:15; 15:10).

Diene Deinem Gott mit ganzem Herzen und der ganzen Seele

Gott einen Teil unseres Herzen und unserer Seele zu widmen, ist grundsätzlich nicht schwer. Ihm aber die ganzheitliche Regentschaft zu übergeben (Kolosser 3:15) ist aber weit größer und erfordert meist ein regelmäßiges „Zurückbesinnen“.

Halte Seine Gebote und Seine Satzungen

Der Dienst mit dem ganzen Herzen und der ganzen Seele wird Realität, wenn wir Seine Gebote und Satzungen – also Seinen ganzen Willen – befolgen. Wir kennen ja die Referenz aus dem Hebräer-Brief, dass wir „jeden Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam des Christus“ (2.Korinther 10:4). Wir sollten uns Paulus‘ Disziplin aber auch zum Vorbild nehmen, unseren Körper (und dadurch auch unsere Werke) zu disziplinieren, um nicht verwerflich zu werden (1.Korinther 9:27).

Es sind wertvolle Anregungen, die uns Gottes Wort in diesem Vers gibt. Beachten wir sie und trainieren wir uns, die im Alltag zu etablieren und Normalität werden zu lassen.

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