Ausserbiblische Belege für den göttlichen Ursprung der Bibel
Flankierend zu den innerbiblischen Belegen finden wir faszinierende Hinweise auf den göttlichen Ursprung der Bibel in den folgenden außergewöhnlichen Fakten:
Die Kontinuität und inhaltliche Harmonie der Bibel
Hast Du Dich schon einmal gefragt, auf welche Art und Weise die Bibel entstanden ist? Warum die Bibel kein literarisches Werk ohne inhaltlichen Kontext ist, sondern stimmig und fokussiert einen zentralen Gegenstand behandelt? Das Ergebnis ist verblüffend!
Autoren
Beginnen wir mit einer Auflistung einiger der biblischen Autoren:
- Mose war ein aussichstreicher Prinz
- Josuas Aufgabe war die eines Oberbefehlshabers
- David war ein König
- Daniel würde heute ein Ministerpräsident genannt
- Esra wird als Priester und Schriftgelehrter bezeichnet
- Nehemia bekleidete die Stellung eines königlichen Vorkosters
- Amos war ein einfacher Hirte
- Matthäus arbeitete als Zöllner
- Lukas wird als geliebter Arzt bezeichnet
- Paulus war ein Zeltmacher (ähnlich einem Teppichweber)
Zeitraum
Der Zeitraum der Entstehung der Bibel kann heute auf ca. 1500 Jahre benannt werden, von ca. 1450 v. Chr bis ins Jahr 100 n. Chr.
Geographie
Die Orte, an denen die einzelnen Bücher verfasst wurden, umfassen Asien, Europa und Afrika. Moses schrieb in der Wüste, Jeremia und Paulus in Gefängnissen, Lukas schrieb häufig während seiner Reisen, Daniel im königlichen Palast, Johannes auf der Insel Patmos.
Sprachen
Aufgrund der regionalen Verteilung wurde die Bibel in den Sprachen Hebräisch, Aramäisch und Griechisch verfasst, fügt sich aber dennoch harmonisch zusammen.
Behandelte Zeitspanne
Betrachten wir die behandelte Zeitspanne, die Gottes Wort beinhaltet, so reicht sie von vor der Erschaffung der gegenwärtigen Welt bis hin zur Erschaffung des neuen Himmels und der neuen Erde. Es handelt sich um einen definierten Beginn und einen definierten Abschluss und erfordert sicher einen Überblick, den sich kein rationaler, menschlicher Autor zugesprochen hätte.
Globale Wahrheiten
Ein wesentliches Argument für den göttlichen Ursprung der Bibel finden wir darin, dass das Alte Testament bereits eine Fülle an lehrmäßigen globalen Wahrheiten enthält, die im Neuen Testament bestätigt werden. So finden wir beispielsweise das Wesen Gottes beschrieben, die Sünde, die Errettung sowie die Wege Gottes mit der Welt im Allgemeinen und mit Seinem erwählten Volk Israel insbesondere.
Schließen wir mit einigen Denkansätzen, warum die Bibel als menschliches Buchprojekt nach kurzer Zeit gescheitert wäre:
- Die räumliche Distanz der Schreiber erlaubte (angesichts der damaligen Kommunikationsmöglichkeiten) keine Abstimmung en detail und hätte zu Unstimmigkeiten und Ungenauigkeiten führen müssen!
- Hätten die Autoren ihre eigenen Erlebnisse und Empfindungen aus sich selbst derart unbeschönigt mit Stärken und Schwächen geschildert?
- Viele Handlungsweisen – insbesondere die unseres Herrn und Heilands – sind nicht menschlich rational erklärbar und widersprechen der menschlichen Logik; mithilfe des Heiligen Geistes erkennen wir jedoch einen dem menschlichen Denken weit überlegenen Sinn, Er enthüllt uns u.a. Christi moralische Einzigartigkeit!
- Die Tatsache, dass ein allmächtiger Gott Seinen eigenen, vielgeliebten Sohn für dessen widerspenstige Geschöpfe opfert und Jahrhunderte zuvor geschehene Opfer angesichts dieses Opfers als Sühne annimmt, kann unmöglich einem menschlichen Geist entstammen!
Erfüllte Prophetien
Vor dem Hintergrund der geographischen Entfernungen, langer Zeiträume und unterschiedlichen Sprachen und Autoren ist dieser Auszug zur Erfüllung alttestamentlicher Prophezeiungen (Voraussagen) zur Person von Jesus Christus im Neuen Testament ein guter Grund, Gottes Autorenschaft festzustellen:
| These | Prophezeiung | Erfüllung |
|---|---|---|
| Er wird als Mensch geboren, aber als Sohn Gottes gegeben | Jesaja 9:6-7 | Lukas 2:6-7 Johannes 3:16 |
| Er wird durch eine Jungfrau geboren | Jesaja 7:14 | Matthäus 1:23 |
| Er wird in Bethlehem geboren | Micha 5:1 | Matthäus 2:1-6 |
| Er reitet auf einem Esel in Jerusalem ein, unter Jubel des Volkes | Sacharja 9:9 | Matthäus 21:1-5 |
| Er wird für 30 Geldstücke verraten und verkauft | Sacharja 11:12-13 | Matthäus 27:3-6 |
| Er wird ausgepeitscht, geschlagen und bespuckt | Jesaja 50:6 Jesaja 53:4 | Matthäus 27:27-31 Johannes 19:1 |
| Er wird getötet | Jesaja 53:7-9 | Matthäus 27:33-54 |
| Er wird an Händen und Füßen durchbohrt | Psalm 22:17 Jesaja 53:5 | Johannes 19:18; 20:27 |
| Seine Knochen werden am Kreuz nicht gebrochen | Psalm 34:21 | Johannes 19:33-36 |
| Seine Kleider und Sein Gewand werden verteilt | Psalm 22:19 | Matthäus 27:35 |
| Sein toter Leib wird in das Grab eines reichen Mannes gelegt | Jesaja 53:9 | Matthäus 27:57-60 |
| Er wird von Gott selbst aus den Toten auferweckt | Psalm 16:10 | Apostelgeschichte 2:29-32 |
Die Belege sprechen für sich, wir möchten aber abschließend noch an Dich appellieren: Ist es nicht kurzsichtig, Gott angesichts Seiner Weitsicht in Bezug auf Deine Lebensführung zu misstrauen?

